Science-Slam in Gelnhausen

Große Freude nach dem erfolgreichen Science-Slam – ich darf ein Buch aus Sandstein mit nach Hause nehmen. Foto: R. Miller

Zum 100-jährigen Bestehen der Volkshochschulen wurde eine Lange Nacht mit vielfältigem Rahmenprogramm organisiert. Die VHS in Gelnhausen hat mich dabei zu einem Science-Slam eingeladen. Ich habe mich sehr gefreut dem Publikum in Gelnhausen die Thematik der Vereinbarkeit von Denkmal- und Naturschutz vermitteln zu dürfen und bedanke mich vielmals bei allen Beteiligten, die mir den 1. Platz geschenkt haben. Das steinerne Buch hat bereits einen Ehrenplatz in meinem Regal eingenommen.

Ausgrabung auf dem Hartenberg

Blick auf die Baustelle vom Hartenbergpark aus. Foto: J. Brandt

Die Ausgrabungen auf dem Hartenberg laufen nun schon seit ein paar Monaten. Leider werden die restlichen Bestandteile dieses Forts bald für die aktuellen Bauarbeiten weichen müssen. Der Merkurist hat auf eine Anfrage von Thomas Bernhard, engagiertem Hobbyhistoriker und Festungskenner hin recherchiert und konnte verschiedene Akteure interviewen. Auch eine Stellungnahme der Leiterin der Direktion Landesarchäologie der GDKE ist dem Artikel zu entnehmen. Nachdem sich sowohl die Fachwelt als auch verschiedene Mainzer Bürger negativ über die geplanten Abrissarbeiten äußern ist es sehr bedauerlich dass trotzdem an den Plänen festgehalten wird.

Den Merkurist-Artikel von Michelle Osterheldt vom 13.9.2019 gibt es hier zum nachlesen.

Vermessung Fort Philipp

Für meine Forschungsarbeiten war ich heute im Fort Philipp unterwegs. Für den vorbeilaufenden Passanten mag der Eingang in die unterirdischen Strukturen des Forts zunächst wenig beeindruckend sein. Ich war überrascht wie umfassend uns das Bauwerk noch erhalten ist und kann jedem Interessierten eine Führung bei den Mainzer Unterwelten e.V. empfehlen!

Fernsehbeitrag zum Fort Philipp

Die Mainzer Unterwelten e.V. haben fleißig gewerkelt und ihre Mühe das Fort Philipp für Führungen herzurichten wurde nun mit einem Fernsehbeitrag auf SAT.1 entlohnt.

Der Beitrag kann hier in der Mediathek angesehen werden.

 

Lünette auf der Petersaue

Der merkurist hat einen hübschen Beitrag über die – zumindest aus der Luft – noch sichtbaren Überreste der Lünette auf der Petersaue veröffentlicht.

Autorin Michelle Sensel beschreibt den Kornkreis, den viele nur aus Science-Fiction Erzählungen und Filmen kennen. Für Archäologen sind diese Zeichnungen in Feldern aber keinesfalls rätselhaft sondern sogar eine große Hilfestellung. Sie verdeutlichen, wo Überreste menschlicher Bauwerke oder Straßen und ganzer Siedlungen zu finden sind. Auch in diesem Fall zeichnet sich anhand des Pflanzenwachstums der grobe Grundriss eines Bauwerkes ab.

Doch warum zeigen uns Pflanzen dass hier ein Bauwerk stand? Ganz einfach: Die Pflanzen die direkt oberhalb der Ruine wurzeln, stoßen ab einer gewissen Tiefe auf die Mauerreste und erhalten dadurch nicht so viele Nährstoffe und Wasser wie die benachbarte Pflanze, die gleich neben den Mauerresten wurzelt. Wir können dann anhand des unterschiedlichen Pflanzenwachstums und auch Verfärbungen die Lage der Mauerreste identifizieren.

Ihr findet den Beitrag in voller Länge hier.

Science Slam in Ingelheim

Unter dem Motto „Eine Brücke zwischen Wissenschaft und Unterhaltung“ fand im Rahmen der Naturwissenschaftlichen Woche am Sebastian-Münster Gymnasium in Ingelheim ein Science-Slam statt, zu dem ich eingeladen wurde.

Vielen Dank an Selina Hebert für die Einladung und die Schüler des Sebastian-Münster Gymnasiums für diesen schönen Abend.

Beate Schwenk hat in der Ingelheimer Ausgabe der Allgemeinen Zeitung am 11. Juni über den Abend berichtet.

Bauforschung und Ökologie – Eine Bilanz zur Bedeutung der Zitadelle

Professor Drewello, Sprecher des Kompetenzzentrums für Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien, moderierte den Abend in der Kulturei. Foto: J. Brandt

Am 15. Mai wurden im Rahmen eines gelungenen Vortragsabends in der Kulturei unterhalb der Zitadelle die ersten Ergebnisse der Bauforschung vorgestellt und über den ökologischen Wert der Zitadelle berichtet.

Manuel Wenda von der Allgemeinen Zeitung Mainz schreibt in der Ausgabe vom 17. Mai über den Abend.

Science Slam in Hofheim

Kurz vor dem Einlass – mit einem Mix aus Vorfreude und Lampenfieber warten wir auf das neugierige Publikum (Foto: R. Miller)

Auch auf dem 4. Hofheimer Science Slam durfte ich von Eidechsen und alten Mauern erzählen. Das Hofheimer Publikum hat den Ruf sehr wissbegierig zu sein und so wurde ich im Anschluss an den Slam mit einigen klugen Fragen konfrontiert die ich mit großer Freude beantwortet habe. Einen herzlichen Dank an das Publikum und die Organisatoren für diesen gelungenen Abend und die kleine Häkeleule als schönes Andenken.

Mein erster Science Slam und der 27. in Mainz

Foto: Science-Slam.com/Rebecca Reinhard

Auf dem 27. Mainzer Science Slam durfte ich mit meinem Vortrag „Lieber den Schwanz verlieren als gefressen zu werden – oder warum die Eidechsen der Festung Mainz Denkmalpfleger sind“ beweisen, dass Wissenschaft nicht langweilig ist. Es hat Spaß gemacht! Vielen lieben Dank an die Organisatoren und das grandiose Mainzer Publikum für den schönen Abend im ausverkauften Capitol und meinen herzlichen Glückwunsch an die beiden Gewinner.

Weitere Infos zu dem Science Slam gibt es hier.