Innerer Bastionsring

Geschichte

Zur Zeit des 30-jährigen Krieges war die mittelalterliche Stadtbefestigung veraltet und sollte daher ausgeweitet und modernisiert werden. Kurfürst Johann Schweikhard, der bereits 1604 Kurfürst von Mainz geworden war, veranlasste daher entsprechende Baumaßnahmen. Diese umfassten primär den Bau der sogenannten Schweikhardsburg auf dem Jakobsberg (heute Zitadelle).

Während der Zeit der schwedischen Besatzung von 1631-1636 wurden unter König Gustav II. strategisch wichtige Punkte rings um die Stadt mit Erdwällen befestigt. Dazu zählten unter anderem der Albansberg, Hartenberg, Taubertsberg / Hauptstein, das rechte Rheinufer bei Kastel, sowie die Gustavsburg.

Diese Erdwälle waren die Vorläufer des bastionären Verteidigungssystems, das ab 1651 unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn errichtet wurde. Diese Bauweise ist typisch für das 17. Jahrhundert und zeugt von einem Umdenken beim Anlegen fortifikatorischer Werke. Der gesamte Befestigungsring bestand aus vielen einzelnen Bastionen, die pfeilförmig in das umliegende Land zeigten und aneinander anschlossen. Somit bildete sich rings um die Stadt ein massives Verteidigungssystem mit einzelnen strategisch besonders wichtigen Anlagen. Zu ihnen zählte beispielsweise auch die Zitadelle.

…und was ist übrig?

Heute sind uns nur noch wenige der einzelnen Bastionen erhalten geblieben. Diese sind in unterschiedlichem Erhaltungszustand und werden teilweise zeitgemäß genutzt. Hierzu zählen unter anderem:

Bastion Alexander

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Bastion Martin

Bastion Martin, Juli 2017, Foto: J. Brandt ©

Kasematte Bastion Franziskus

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